Bardolino DOC
Monte del Frá, Venetien, I
Rebsorten:
Corvina, Rondinella, Molinara
Weinbeschreibung:
Leuchtend rubinrote Farbe, delikater fruchtiger Duft mit Anklängen von Kirsch-, Himbeer- und Johannisbeernoten sowie einem Hauch von Zimt, Nelken und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen präsentiert sich der Wein weich, mit
den charakteristischen Aromen von roten Früchten. Ein ausgewogener, süffiger Rotwein mit einer wohltuenden Frische, die Lust auf ein weiteres Glas macht.
Ernte:
Von September bis zur ersten Oktober-Dekade.
Ausbau:
Entrappung und sanfte Pressung, kurze Mazeration mit einer kühlen Vorvergärung der Trauben, anschließende langsame Vergärung mit der Schale in Stahltanks unter konstanter
kontrollierter Temperatur.
"Lena" Corvina Veronese IGT
Monte del Frá, Venetien, I
Rebsorten:
Corvina - leggeramente appassito
Weinbeschreibung:
Intensive rubinrote Farbe, hell leuchtend und lebendig. In der Nase verlockt sofort eine pfefferige Note zu der sich Aromen von reifen Waldhimbeeren und – brombeeren, Kirschen und Dörrzwetschgen gesellen. Am Gaumen zeigt sich der Wein samtig, super strukturiert und elegant. Der körperreiche Rotwein umschmeichelt und begeistert durch einen harmonischen, langen Nachhall.
Ernte:
Die Weinlese beginnt in der ersten Dekade im Oktober.. Anschließend werden die Trauben ca.15 Tage in speziellen Kästen im Reiferaum leicht getrocknet.
Ausbau:
Nach dieser kurzen Trocknung folgt das Abbeeren, wobei darauf geachtet wird, dass ein beträchtlicher Anteil der ganzen Beeren erhalten bleibt, da deren Saft für die Phase der Fermentierung wichtig ist. Die alkoholische Gärung zieht sich über 25 bis 30 Tage hin, in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur mit
wiederholtem Umrühren. Nach der Malolaktischen Gärung kommt die Hälfte in Eichenholzfässer von 30 hl für 6 bis 8 Monate und die restlichen 50 % in Barriques der zweiten und dritten Belegung. Nach der Assamblage wird der Wein in Flaschen gefüllt und ruht noch 5 Monate bevor er in den Verkauf kommt.
Valpolicella Ripasso Classico Superiore DOC
Monte del Frá, Venetien, I
Rebsorten:
Corvina Veronese, Corvinone und Rondinella
Weinbeschreibung:
Schon in der Nase zeigt dieser Ripasso, warum er so viele Liebhaber hat Reife Maraska-Kirschen, Zwetschgen und dunkle Beeren treffen auf Noten von Zimt, Vanille, schwarzem Pfeffer und einen Hauch dunkler Schokolade. Dahinter entwickeln sich feine Anklänge von Unterholz und mediterranen Kräutern, die dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen.
Am Gaumen wirkt er saftig und konzentriert, ohne jemals schwer zu werden. Die reife Frucht findet sich wieder, ergänzt durch würzige Noten, eine feine Tanninstruktur und die typische Fülle, die ein guter Ripasso mitbringt. Kraft und Eleganz stehen dabei in einem bemerkenswert ausgewogenen Verhältnis. Der lange Nachhall wird von dunklen Früchten, Gewürzen und einer dezenten Kräuterwürze begleitet.
Reberziehung & Ernte:
Von September bis zur ersten Oktober-Dekade.
Ausbau:
Im Monat Januar wird der Valpolicella-Wein für 12 bis 15 Tage mit den Trestern des Amarone vermischt und es folgt eine zweiter Vergärung. Dadurch wird der Wein strukturierter, gehaltvoller und fruchtbetonter. Es folgt eine Mazeration von 20 bis 25 Tagen in Inox-Tanks mit wiederholtem, sanftem Umrühren um möglichst viel Extrakt aus den Trestern zu lösen. Anschließend reift der Wein 18
Monate in europäischen Holzfässern von 20 hl bis 30 hl. Nach der Abfüllung in Flaschen ruht der Wein noch 6 Monate bevor er in den Verkauf kommt.
Amarone della Valpolicella Classico DOCG
Monte del Frá, Venetien, I
Rebsorten:
Corvina Veronese, Corvinone und Rondinella.
Weinbeschreibung:
Tiefes Rubinrot mit granatroten Reflexen. In der Nase entfaltet sich ein komplexes Bouquet aus in Alkohol eingelegten Kirschen, reifen Zwetschgen und dunklen Waldbeeren, begleitet von Noten von Lakritz, Kakao, schwarzem Pfeffer, Zimt und einem Hauch Tabak. Mit etwas Luft entwickeln sich feine Anklänge von Leder, getrockneten Kräutern und edlen Gewürzen, die dem Wein zusätzliche Tiefe verleihen.
Am Gaumen präsentiert sich der Amarone kraftvoll und konzentriert, zugleich aber erstaunlich harmonisch. Die dichte Frucht wird von seidigen Tanninen, einer feinen Würze und einer perfekt eingebundenen Säure getragen. Trotz seiner Fülle bewahrt er Eleganz und Präzision. Der lange, vielschichtige Nachhall wird von dunklen Früchten, Gewürzen und feinen Kakao- und Lakritznoten geprägt – ein Amarone mit beeindruckender Tiefe, Struktur und großem Reifepotenzial.
Reberziehung & Ernte:
Pergola mit einem maximalen Ertrag von 2 Kg pro Rebe.
Die Ernte beginnt für die erste Lese Ende September bis ca. Mitte Oktober, die zweite Lese richtet sich nach dem Reifegrad der Trauben. Jede einzelne Traube wird genau kontrolliert und falls nötig werden nicht perfekte Beeren entfernt, manchmal auch die Traubenspitze. Anschließend kommen die Trauben in spezielle Kästen zum Trocknen in die Reiferäume. Die historische Methode der Trocknung entstand, weil die Winde und das Klima - kühl und trocken im Herbst und Winter - optimal sind für das Traubengut.
Am Ende der Trocknungszeit haben die Trauben 35% bis 40% ihres Gewichtes verloren und der Zuckergehalt des Traubensaftes hat sich
beachtlich konzentriert.
Ausbau:
Abbeeren und sanfte Pressung. Bei einer natürlichen niedrigen Temperatur der Trauben von +4°C bis +6°C in der Fruttaio (Reiferaum) beginnt nach einigen Tagen der kalten Mazeration die alkoholische Vergärung. Danach kommen die Trauben in kleine Stahltanks wo sie unter
manuellem Umrühren lange in Kontakt mit den Schalen bleiben. Dadurch werden die Aromen konzentriert und der Duft und die Struktur des Weins verstärkt. Es folgt die Malolaktische Gärung und danach das Abfüllen in französische Eichenfässer von 5 hl bis 20 hl für 24 bis 30 Monate, um dem Wein noch mehr Komplexität zu verleihen. Nach dem Abfüllen in Flaschen folgt eine weitere Ruhezeit von 6 bis 8 Monaten um das Bouquet
zu vertiefen.

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